Wir brauchen eine bedarfsgerechte Lehrerversorgung für den Gemeinsamen Unterricht in Frankfurt!

Das Staatliche Schulamt Frankfurt hat für die Schulen mit Gemeinsamem Unterricht in Frankfurt für das kommende Schuljahr Kürzungen in der Lehrerversorgung angekündigt.
Grund dafür ist der erheblich gestiegene Bedarf. Weil das Ministerium bei seiner Zuweisung für Frankfurt die Zahl der zugewiesenen Lehrerstellen auf  64,48 Stellen begrenzt hat und sich nicht an der tatsächlichen Nachfrage orientiert, soll die Lösung darin bestehen, die Lehrerversorgung zunächst an allen alle GU-Schulen zwischen 5% und 17% zu kürzen. Die dadurch „gewonnenen“ Lehrerstunden sollen es ermöglichen, an weiteren Schulen GU-Plätze einzurichten und den zusätzlichen Bedarf abzudecken.

Weil eine solche Kürzung und Umverteilung für alle betroffenen Schülerinnen und Schüler eine erhebliche Benachteiligung darstellt, protestieren wir entschieden.

Wachsender Bedarf an Lehrerstunden darf nicht zu Einsparungen führen, vielmehr müssen zusätzliche Lehrerstunden in angemessenem Umfang bereitgestellt werden. Die erforderlichen Mittel stehen auch zur Verfügung, da bei steigendem Bedarf im Bereich des Gemeinsamen Unterrichts an allgemeinen Schulen entsprechende Lehrerstunden im Bereich der Förderschulen frei werden. Diese müssen nur umgesteuert werden und dürfen nicht eingespart werden!

An der Zukunft der Kinder darf nicht gespart werden! Wir rufen alle Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Schulleitungen der betroffenen Schulen auf, mit uns zusammen zu protestieren und gemeinsam die Forderung zu unterstützen:

Keine Kürzungen im Gemeinsamen Unterricht in Frankfurt – für bedarfsgerechte Lehrerversorgung im GU auf der Grundlage der gültigen Regelungen!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Wir brauchen eine bedarfsgerechte Lehrerversorgung für den Gemeinsamen Unterricht in Frankfurt!

  1. jensemens schreibt:

    Das ist der Gipfel der Unverschämtheit, genau der Stil der CDU, die den GU kaputtsparen will!
    Das erinnert mich fatal an die Atomdiskussion, einerseits wurde die Atomindustrie jahrzehntelang finanziell gepäppelt, jetzt werden aus wahltaktischen Grüdnen einige Uraltmeiler vorübergehend stillgelegt, gleichzeitig wird die Einspeisungsvergütung für Solarstrom gekürzt.
    Genauso tritt die Landesregierung das Recht der Schüler auf wohnortnahen GU mit Füßen und dieser soll jetzt auch noch gekürzt werden. Durch die sogenannte Schuldenbremse wird sich dieses Problem noch verschärfen, weil dann die Politiker immer auf die Haushaltslage verweisen können. Hoffentlich durchschauen alle Bürger bei den anstehenden Wahlen und der Volksabstimmung über die sogenannte Schuldenbremse diese Zusammenhänge.

  2. Cato schreibt:

    Ich hoffe sehr, dass Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der anderen betroffenen Schulen mit Euch zusammen für die Rücknahme der Kürzungen eintreten werden!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s