29.03.2011 Es brennt – nicht nur in Frankfurt! Heftiger Konflikt in Wiesbaden um Gemeinsamen Unterricht und Inklusion.

Nicht nur in Frankfurt gibt es Konflikte im Zusammenhang mit Gemeinsamem Unterricht und Vorbereitung auf den inklusiven Unterricht, der im neuen Schulgesetz ja zum Regelfall werden soll.
Immer mehr verstärkt sich dabei der Eindruck, dass die Ministerin selbst offensichtlich größte Schwierigkeiten hat, sich zu dem Ziel ihres eigenen Schulgesetzentwurfs zu bekennen, inklusiven Unterricht zu ermöglichen und das Prinzip der Inklusion im Schulwesen zu entfalten, wie es die UN-Menschenrechtskonvention fordert.

Längst überfällige Schritte zur Ausweitung des Gemeinsamen Unterrichts und Erprobung von inklusivem Unterricht in Wiesbaden wollte die Ministerin stoppen und provozierte damit massive Konflikte und Proteste – sogar in der eigenen Partei.

Informationen und Links dazu finden sich auf unserer Seite „news“. <Hier klicken>

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3 Antworten zu 29.03.2011 Es brennt – nicht nur in Frankfurt! Heftiger Konflikt in Wiesbaden um Gemeinsamen Unterricht und Inklusion.

  1. Pingback: Heftiger Konflikt in Wiesbaden um Gemeinsamen Unterricht und Inklusion.GU4U

  2. Knut Dörfel schreibt:

    Wichtig ist, dass die Basis der Kritik an dem aktuellen Gesetzentwurf sich immer mehr verbreitert.
    In Frankfurt ist gerade ein Arbeitskreis von Schulleiterinnen und Schulleitern „Inklusion ist Qualität“ gegründet worden, der ebenfalls seine Stimme erheben wird, um angemessene Bedingungen einzufordern für die Umsetzung des Gebots, inklusiven Unterricht zu ermöglichen und insgesamt „ein inklusives Bildungssystem“ entsprechend der UN-Behindertenrechtskommission zu schaffen.
    Mehr denn je steht die Glaubwürdigkeit der verantwortlichen Politiker auf dem öffentlichen Prüfstand, das gilt in der Frage der Inklusion nicht weniger als im Hinblick auf die Abkehr von der Atomenergie oder im Hinblick auf wissenschaftliche Korrektheit, gegen die zu verstoßen gerade für einen prominenten Minister alles andere als ein „Kavaliersdelikt“ war, wenn auch von interessierten Kreisen vor allem in CDU/CSU und FDP so getan wurde, als ob dem nicht so sei.
    (Frau Bundeskanzlerin Merkel ist heute noch den 30.000 Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftlern und Doktorandinnen/Doktoranden, die in der Causa Guttenberg einen offenen Brief an sie geschrieben haben, die Antwort schuldig…

  3. Rainer Schell schreibt:

    Es ist doch schon längst die Frage, wer die Schulpolitik in Wiesbaden eigentlich bestimmt, ob die Kultusministerin überhaupt noch weiß, was sie tut oder die Getriebene anderer, z.T. ganz unterschiedlicher Mächte ist. Ich empfehle z.B., die Landtagsdebatte zum HSchG im Archiv des Hessenfernsehens anzuschauen, Link:
    http://www.hr-online.de/website/specials/home/index.jsp?rubrik=63411&startrubrik=30676
    Der spannendste Beitrag ist der von Hans-Jürgen Irmer, dem bildungspolitischen Sprecher der CDU und ausgewiesenen Moslemhasser aus Wetzlar. Mein Eindruck ist, dass er als Hardliner in der Fraktion neben gewissen Kultusbürokraten viel mehr Macht entfalten kann als z.B. Frau Henzler, deren schulpolitische Erfahrungen sich nach eigenen Angaben auf das Referendariat ihrer Tochter in einem Vordertaunus-Gymnasium beziehen.
    Aber: In diesen Zeiten entwickeln sich halt auch in festgefügten Strukturen Risse und Widersprüche, das eröffnet Chancen auch für uns, die wir die festgefügten viergliedrigen Strukturen nicht als „natürlich“, sondern als menschengemacht verstehen. In diesen Tagen höre ich immer mal wieder einen Song, den ich lange nicht mehr auf den Plattenteller – ja, den habe ich noch! – gelegt habe:
    „The times, they are-a-changing“

    In diesem Sinne: nicht locker lassen, Freunde, da geht was!

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