03.11.2011 Kein Einlenken in Sicht: Die hessische Landesregierung bleibt unbelehrbar und verstößt mit ihren Maßnahmen weiter beharrlich gegen das Menschenrecht auf Inklusion.

Rücksichtslos Kosten sparen zu Lasten der Rahmenbedingungen und der Unterrichtsqualität – das ist die unveränderte Devise der geplanten Maßnahmen, mit denen die hessische Landesregierung das Schulsystem umgestalten will, um damit vorgeblich die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen.

Auf der Strecke bleiben die Belange der Schülerinnen und Schüler und das Menschenrecht auf ein inklusives Bildungs- und Schulwesen für alle. Lesen Sie dazu den neuesten Artikel von Johannes Batton im Online-Magazin „Auswege“ (www.magazin-auswege.de):

Sonderpädagogik aus leerer Hand –  Warum Hessen die Inklusion über Beratungs- und Förderzentren abwickeln will

„Mit der Bestandsgarantie für die Förderschulen als Angebotsschulen hat sich das Hessische Kultusministerium (HKM) für die Beibehaltung des Parallelsystems von Förderschulen und inklusiver Beschulung entschieden.
Es hat damit die kostenintensivste Variante sonderpädagogischer Förderung gewählt. Da es in Wiesbaden nicht nur an der Bereitschaft fehlt, die hierfür nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen, sondern weil man mit der Inklusion auch noch Geld sparen will, hat man einen (rechtswidrigen) Ressourcenvorbehalt, der die inklusive Beschulung eines Kindes von dem Vorhandensein der nötigen Mittel abhängig macht, in das Hessische Schulgesetz eingebaut und im Verordnungsentwurf die drastische Absenkung der bisher für den Gemeinsamen Unterricht geltenden Standards angekündigt. Von weiteren Plänen des HKM und weniger leicht zu durchschauenden Spar-Mechanismen zu Lasten von Kindern, Eltern und Lehrkräften in Regelschulen und Beratungs- und Förderzentren handelt dieser Artikel.“ (Weiter – hier klicken…)

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3 Antworten zu 03.11.2011 Kein Einlenken in Sicht: Die hessische Landesregierung bleibt unbelehrbar und verstößt mit ihren Maßnahmen weiter beharrlich gegen das Menschenrecht auf Inklusion.

  1. jensemens schreibt:

    Die Vermutung drängt sich auf, dass das HKM die Idee der Inklusion gegen die Wand fahren will um dann sagen zu können, seht her, der gemeinsame Unterricht aller Kinder funktioniert nicht!

  2. Pingback: Inklusion in Hessen: Kein Einlenken in Sicht - GU4U

  3. Vadda schreibt:

    Moin,

    leider ist dieser Link im Artikel falsch: (www.magazin-auswege.de), ansonsten freue ich mich darüber, dass Förderstunden und natürlich auch der Rest der miserablen Schulpolitik Hessens weiterhin Themen sind und hoffentlich bleiben.

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